Sex-Angriff auf Twitter
„Internet is for porn“ heißt es ja immer so schön, doch den Nutzern von Twitter wurden Pornos am Dienstag wohl nur noch lästig. Wer auf der Suche nach Stars und Sternchen war, der bekam fast nur Porno-SPAM angezeigt. Hat man zum Beispiel nach Twitter-Liebling (seit Wochen in den Tending Topics) und Kinderstar Justin Bieber gesucht, gab es gefakte Bieber-Accounts, hinter den sich SPAM und Hardcore-Porno-Bilder versteckten. Die Links in den jeweiligen Tweets waren mit diversen Schadprogrammen versehen. Dank der Mithilfe der vielen anderen Twitter-Nutzer, die diese SPAM-Accounts gemeldet haben, hat der Microbloggingdienst das Problem mittlerweile in den Griff bekommen und die meisten dieser Fake-Accounts gelöscht.
Kalkulierter Werbegau: Comedy Central provoziert Kirche
Ob das die katholische Kirche witzig finden wird, ist sehr stark zu bezweifeln: Ab Gründonnerstag wird Comedian Dirk Bach auf Comedy Central im Osterprogramm des Comedysenders in der „Comedy Central Osterpredigt“ die Kirche auf die Schippe nehmen. In kurzen Ausschnitten wird Dirk Bach als Papst zu sehen sein und in den Clips unter anderem die Kirche auflösen – schließlich könne man dann im Big-Brother-Container Unterschlupf finden. Es ist also quasi nur eine Frage der Zeit, bis man Gegenreaktionen der katholischen Kirche erwarten kann. Doch das nimmt der Comedy-Sender aus Berlin wohl gerne in Kauf, schließlich wäre man dann endlich wieder mal im Gespräch. Neben kurzen Ausschnitten mit Dirk Bach, wird es an Ostern nicht minder provokative Sendungen auf Comedy Central zu sehen geben. Die Folgen von South Park und Family Guy werden sich ebenfalls dem Thema Gott und Kirche widmen.
McDonald’s Shake färbt den Chicago River grün
Zum St. Patrick’s Day am 17.März, dem Gedenktag zu Ehren des irischen Nationalheiligen St. Patrick ist die Farbe Grün nicht mehr wegzudenken. Teilweise werden sogar Flüße in güner Farbe eingefärbt (u.a. mit Uranin). Diesen Umstand hat die Leo Burnett Agency genutzt, um für ihren Kunden McDonalds eine besondere Ambient Media Marketingaktion durchzuführen. Da seit rund 50 Jahren in Chigaco der Chicago River grün eingefärbt wird, hat man einen knapp 7 Meter großen McDonalds-Becher direkt an den Chicago River platziert. Somit sieht es aus, als ob der Inhalt des McDonald’s Shamrock Minz-Shakes in den Fluß fließt.
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Freddy Krueger und Chucky werben für Burger King
Während Fritten- und Burgerbude McDonalds in Frankreich mit Darth Vader und King Kong wirbt, hat Konkurrent Burger King noch bösere Testimonials für sich gewonnen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten werben jetzt 4 Filmbösewichte für Whopper und Co. Die Idee hinter der Out-of-home- und Printkampagne kommt von Tonic Communications. Dabei erklärt man auf den Anzeigemotiven mit den Mördern aus diversen Horrorfilmen auch, dass man bis ins Morgengrauen geöffnet hat: „Open late – Now open until 4AM every night- Burger King – Have it your way“. In den Motiven sieht man Chucky die Mörderpuppe, Freddy Krueger (Nightmare On Elm Street), Jason (Freitag der 13.) und den Mörder aus Scream.
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Die glückliche Kuh schaut TV
Das glückliche Kühe mehr Milch geben ist längst bewiesen. Die Frage ist allerdings, wie macht man eine Kuh überhaupt glücklich? Ein russischer Kuhbauer will die Lösung gefunden haben. In einem kleinen Dorf, in der Nähe Moskaus, ließ der Bauer LED-Flachbildschirme von Samsung im Kuhstall aufhängen und berieselt die Milchkühe fortan mit Bildern aus dem Fernsehen. Im Fernsehprogramm zu sehen: grüne Alpenwiesen aus der Schweiz. Diese sollen den Kühen vortäuschen, dass sie sich auf einer grünen Weide befinden, anstatt in ihrer engen Stallung. Freilandhaltung mal etwas anders. Ob die Kühe nun wirklich mehr Milch geben, als es normal üblich ist, möchte der Bauer nun testen. Im Vergleich mit den TV-schauenden Kühen ist eine Kontrollgruppe ohne Fernsehgerät. Bleibt für die Kühe nur zu hoffe, dass der Bauer nicht aus Versehen auf das Nachmittagsprogramm im deutschen Fernsehen zappt.
entlaufener, drogensüchtiger Affe ist der neue Star auf Facebook
Nachdem Stars, Politiker, Normalos und sogar eine Brezel tausende von Fans bei Facebook für sich verbuchen können, mausert sich nun ein entlaufener Rhesusaffe zum Star von Facebook. Vor rund einem Jahr gingen bei der örtlichen Polizei in Florida erste Meldungen ein, dass sich in den Hinterhöfen ein mysteriöser Affe herumtreibt und diverse Nachrichtenmagazine und TV-Show berichteten über die Meldung. Schnell wurde der kleine Affe zum Stadtgespräch und auch eine eigene Fansite auf Facebook wurde ihm gewidmet. Am Sonntag wurde jener Affe dann in St. Petersburg gesehen. Er fiel in den Pool der Familie Barth. Die „Mystery Monkey of Tampa Bay“-Facebook-Seite konnte sich nach Medienberichten kaum noch vor dem Besucheransturm retten.
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Russland provoziert mit Anti-Raucher-Kampagne
„Was die Franzosen können, können wir schon lange“, dachte sich wohl die russische Agentur News Outdoor Group. Und so provozieren sie mit ihrer neuesten Anti-Rauch-Kampagne das russische Volk mit einer gewagten Plakatkampagne. Darauf zu sehen: ein Baby, auf dem eine Zigarette ausgedrückt wurde. Der Text auf dem Billboard fragt: „Rauchen in Gegenwart eines Kindes schadet ihm weitaus mehr. Ist ihnen dies egal?“ Der Werberat möchte nun einschreiten. Doch ein Sprecher der Agentur erklärte, dass man zwar heftig über das Bild diskutieren würde, doch wenn man mit dem provozierenden Bild dazu beitragen kann, dass kleine Kinder keinen Zigarettenrauch mehr einatmen müssen, hat man Erfolg. Auch auf weiteren Plakatmotiven möchte die News Outdoor Group darauf hinweisen, dass Rauchen tödlich sein kann und funktioniert den Glimmstengel zum Messer und zur Pistole um.
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erste Szenen von Iron Sky abgedreht
Noch bevor das riesige Internetprojekt, der Film „Iron Sky“ in die Kinos kommt, geschweige denn abgedreht ist, machte er dank seiner außergewöhnlichen Werbekampagne beziehungsweise Filmpropaganda bereits Schlagzeilen. So gab es zur letztjährigen Berlinale einen Zeitungsjungen Knickerbockerhosen und Schiebermütze, der eine Zeitung mit der Schlagzeile „Shocking News: There are Nazis on the Moon“ verteilte. Ebenfalls zeigte eine Fotomontage zum Film, ein Gebäude in Hakenkreuzform auf dem Mond. Dieses Bild, was eigentlich nur Promotion für das außergewöhnliche Film-Gemeinschaftsprojekt, gab Anlass zur Diskussion, da es von einigen Leuten für echt gehalten wurde. Neben Merchandise („Gegen Raumnazis“-Aufnäher) und Facebook-Gruppe, findet man auf YouTube in regelmäßigen Abständen neue Szenen zum Film, außerdem gibt es den Titelsong zum Selbermixen unter Creative-Commons-Lizenz zum Download.
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Greenpeace schießt weiter gegen Nestlé
Das Schockvideo der Umweltorganisation Greenpeace, in dem in einem Kitkat-Riegel anstatt leckerer Schokolade Finger eines Orang Utans waren, gingen in den letzten Tagen durch das Internet. Die Umweltorganisation wollte mit dieser Adbusting-Aktion darauf aufmerksam machen, dass der Nestlé-Konzern zur Gewinnung von Palmöl Regenwald in Indonesien abholzt. Damit verbunden ist auch der Lebensraumverlust der Orang-Utans, die in den Wäldern Indonesiens leben. Die Kampagne von Greenpeace zog ein riesiges Medienecho mit sich. Für den Nestlé-Konzern bedeutete die Aktion ein PR-Debakel vom Feinsten. Zwar gab Nestlé bekannt, dass man nicht mehr mit der Firma Sinar Mas zusammenarbeite, die für den Nestlé-Konzern (durch Rodung der Wälder) Palmöl für die Schokoriegel gewinne, dennoch bezieht man das Gros seines Palmöls indirekt über Zwischenhändler und aus Urwaldzerstörungen.
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Freunde2.0
Echte Freunde sind selten! Freunde in sozialen Netzwerken wie StudiVZ oder Facebook hingegen gibt es wie Sand am Meer. Schließlich fügt man auch Menschen zu seiner Freundesliste, die man meist gar nicht richtig kennt, sie nur einmal getroffen hat oder auch nur Freundes-Freunde sind. Bei Facebook hat der durchschnittliche Nutzer 120 Kontakte, bei StudiVZ 26. Die digitalen Freunde sind heutzutage eine Art Prestigeobjekt geworden, auch wenn man nur die wenigsten Profile seiner „Freunde“ regelmäßig klickt. Auf dem Pausenhof hat man sich seine Freunde mit leckeren Pausenbroten oder den neuesten Panini-Sticker gekauft. Ähnlich funktioniert es aber auch im web2.0. Das australische Unternehmen uSocial bietet zum Preis von 177 Dollar (circa 130 Euro) 1000 Freunde bei Facebook an. 5000 neue Freunde kosten circa 727 Dollar! Bei Twitter kosten 1000 neue Follower 87 Dollar (circa 64 Euro).
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