Cola, Fanta, Sprite und Tee: Beziehungsflashmob bei studiVZ
StudiVZ beziehungsweise meinVZ sind ja bekannt für kleine Flashmobs im Buschfunk. So rätseln Ab und An diverse Mitglieder, wieso andere Nutzer die BH-Farbe in ihrem Buschfunk schreiben oder den Ort, wo sie gerne Sex haben. Wie zum Beispiel im Mai diesen Jahres, in denen weibliche Mitglieder als Statusmeldung „Ich mag es auf dem Küchentisch“ oder „…im Wohnzimmer“ oder „…im Schlafzimmer“ schrieben. Dies war ein kleines Verwirrspiel der Frauen bei studiVZ. Damals war es keinesfalls der Ort, wo die weiblichen Mitglieder am liebsten Sex haben, sondern der Ort beschrieb die Position, wo die Frauen ihr Handy hinlegen, wenn sie nach Hause kommen. Und erst Anfang des Jahres konnte man dann Farben im Buschfunk lesen. Frauen sollten hier die Farbe ihres BHs in den Buschfunk schreiben.
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geleakte Liste vermeidlicher Porno-Piraten im Internet
Da die britische Abmahnkanzlei ACS:Law versehentlich eine Liste mit Namen ins Netz stellte, die von der Kanzlei wegen illegaler Porno-Downloads abgemahnt worden sind, schaltet sich nun die britische Datenschutzbehörde ein. Pikanterweise kann man der Liste nicht nur Namen der Personen lesen, die sich illegalerweise im Internet Pornofilme gezogen haben, sondern auch deren Adressen und Kreditkartennummern. Die Liste war öffentlich geworden, nachdem die Onlineaktivisten von 4chan die Seite der Anwaltskanzlei mit DDoS-Abfragen überflutete, um die Seite der Kanzlei zu überlasten. Dummerweise hat die Kanzlei eine Backup-Datei auf den Server geladen, in denen sich die Namen der Personen, die sich Pornofilme heruntergeladen haben, zu lesen waren.
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1378km – Ego-Shooter an der innerdeutschen Grenze
Der Tag der Deutschen Einheit jährt sich zum zwanzigsten Mal am 3.Oktober 2010 und Medienkunst-Student Jens Stober hat ein ganz besonderes Geschenk zum Jahrestag der Wiedervereinigung: einen Ego-Shooter mit Mauerflüchtlingen und Grenzsoldaten. Der kostenlose Ego-Shooter an der Deutsch-Deutschen-Grenze trägt den Namen „1378km“ und spielt damit auf die Gesamtlänge der ehemaligen Grenze an. Dabei hat man die Auswahl, ob man als Flüchtling aus der DDR spielen möchte oder als DDR-Grenzsoldat. Wählt man den Grenzer, so hat man zur Aufgabe, Flüchtlinge mit Waffengewalt zu stoppen, als Flüchtling soll man logischerweise versuchen, aus der Deutschen Demokratischen Republik in die Bundesrepublik zu fliehen.
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Lost in Val Sinestra – interaktiver Horrorfilm
„Interaktivität“ scheint das neue Zauberwort zu sein. Von Tipp-Ex (A hunter shots a bear/Ein Jäger erschießt einen Bär) über Nokia bis zu „Deliver me to Hell“ für einen Pizzaservice, setzen viele Unternehmen auf interaktive Virals. Auch das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom setzt auf Interaktivität um für ihr On-Demand-Service aufmerksam zu machen. Und so kann man mit Swisscom TV Teil eines Horrorfilms werden, als Regisseur und Schauspieler. Ebenfalls können auch alle Freunde in dem interaktiven Film mitwirken. So kann man in „Lost in Val Sinestra“ Bilder seiner Freunde via Facebook Connect einbauen.
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der twitternde Hund
Wer vom twitternden Baum, einem Baum, dem Webcam, Mikrofon, Wetterstation und ein Messgerät zur Ozon- und Lichterfassung verpasst wurde, um diese Daten an Twitter zu übermitteln, noch nicht genug hat, der könnte ja eventuell Spaß daran haben, wenn der eigene Hund twittert. Spielwarenhersteller Mattel macht es möglich. An das Halsband von Bello, Hasso und Co. muss man dazu das Mattel „Puppytweet“, einen Bewegungssensor, anbringen und seinem Hund muss Herrchen dazu noch einen Twitter-Account einrichten.
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bisexuelle Werbung von IKEA
Ein neuer Werbespot für das schwedische Möbelhaus IKEA sorgt vor allem bei der bi- beziehungseise homosexuellen Gemeinde für Jubelschreie, denn endlich werden sie in der Werbung nicht wie Aussätzige behandelt. In dem Spot im österreichischen Fernsehen knutschen Florian und Susi wild durch ihre Wohnung, logischerweise voller IKEA-Möbel. Sie reißen sich ihre Sachen vom Leib, doch bevor es wild zur Sache geht, kommt ein Mann nach Hause und schreit fröhlich „Hi, Schatzi“. Doch dann der überraschende Twist, der Mann gehört nicht zu Susi, sondern zu Florian. Beide sind also ein bisexuelles Pärchen. Gut, dass das Mobiliar von IKEA ist, denn so kann Florian seine Affäre schnell in den Schränken verstecken. Weil Florian auch mal größere Sachen verstauen muss, hat IKEA die passende Lösung.
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Internetphänomen Justin Bieber
Die Einen sind großer Fan von ihm, die Anderen werden nie etwas von ihm gehört haben: Teeniestar Justin Bieber. Vor allem im Internet ist der Schwarm aller pubertierender Mädchen ein gefragter Star. Bei Twitter ist Justin Bieber kaum noch aus den Trending Topics wegzudenken. Bieber ist für drei Prozent des gesamten Traffics auf Twitter verantwortlich. Unglaublich bei 20 Milliarden Tweets pro Monat. Knapp 5,5 Millionen Fans folgen Justin Bieber. Ebenfalls sind ganze Server nur für Justin Bieber da, denn allein der Twitter-Account von Justin Bieber wird sagenhafte 180 Millionen Mal im Monat besucht, so Twitter-Designer Dustin Curtis. Um Justin Bieber drehen sich über 265.000 Twitter-Listen, der Teeniestar hängt Lady Gaga und andere Promis damit locker ab. Lady Gaga schafft es nämlich nur auf rund 110.000 Listen und muss sich damit Justin Bieber geschlagen geben. Barack Obama ist in der Listen-Top-10 übrigens auf Platz 3 mit knapp 100.000 Twitter-Listen.
der twitternde Baum
Ach ja, wenn Bäume reden könnten…halt, in der heutigen Zeit ist das gar kein Problem mehr, denn in Zeiten von Twitter, Facebook, YouTube, Flickr und Soundcloud kann man jetzt sogar die Bäume sprechen lassen. Das belgische Wissenschaftsmagazin eos hat einen Baum in Brüssel mit Sensoren und Zugang zum Internet ausgestattet. Der Baum bekam Webcam, Luftdruckmesser, Mikrofon, Lichtsensor, Ozonmessgerät verpasst und alle daraus gesammelten Daten werden an einen Computer via WiFi übertragen. Die Daten werden dann menschliche Sprache übersetzt und auf Twitter, Facebook, Flickr und Co. gepostet. So bekommt man regelmäßig neue Statusupdates des Baums übermittelt. So freut sich der Baum nun über Sonne und Regen. Hört zu, wenn die Vögel zwitschern und ärgert sich über stinkende Abgase von Autos.
Mit Facebook aufs Oktoberfest
O’Zapft ist, heißt es wieder seit dem letzten Samstag wieder und auf der Theresienwiese in München gibt es zum 177. Mal das Oktoberfest, eines der größten Volksfeste. Bis zum 4.Oktober kann wieder ordentlich geschunkelt, gefeiert und getrunken werden. Wer aber vom Oktoberfest nach den mehr als zweieinhalb Wochen noch nicht genug von der Wiesn hat, kann nun virtuell das Oktoberfest dank Facebook besuchen. Der Agentur Ray Sono sei Dank. So kann man die Fahrgeschäfte (Toboggan und Teufelsrad)auch online nachspielen, sich im Bierzelt mit Bekannten treffen oder sich mit Freunden auf Facebook zum Besuch auf dem Oktoberfest verabreden. Zusätzlich gibt es Informationen zum realen Oktoberfest. Die Vernetzung mit seinen Freunden erfolgt über Facebook und Foursquare. Im virtuellen Bierzelt kann man sich an einen Tisch setzen und seine Freunde um sich scharen.
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Striptease für den Urwald
Mit Protesten macht die Umweltorganisation Greenpeace seit Eh und Je auf die Zerstörung der Regenwälder aufmerksam. Zum Anfang des Jahres gab es zum Beispiel das Schockvideo von Greenpeace, womit man darauf aufmerksam machen wollte, dass der Nestlé-Konzern für die Kitkat-Schokoriegel Palmöl benutzt. Dafür werden allerdings in Indonesien die Regenwälder gerodet, womit auch der Lebensraum des bedrohten Orang-Utans zerstört werden würde. Ein PR-Debakel für Nestlé, denn das Video wurde millionenfach geklickt und war in fast jeder Nachrichtensendung zu sehen. Nun folgt eine weitere öffentlichkeitswirksame und provokante Aktion von Greenpeace zum Thema Regenwald-Rodung.
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