Makaberer Marketinggag: Junge in Ballon war gefaket

Makaberer Werbegag einer Familie aus Colorado: Den USA stockte am vergangenen Donnerstag der Atem, als die Nachricht verbreitet wurde, dass Familie Heene um ihren sechsjährigen Sohn Falcon bangt. Er soll angeblich in einer kleinen Heißluftballon-Gondel gespielt haben, bis der Ballon dann mit dem Sechsjährigen abgehoben sei. Mehrere Stunden wurde nach dem silbernen Ballon samt Falcon Heene gesucht, von dessen Schicksal in diversen TV-Nachrichtensendungen berichtet wurde. Als der Ballon dann wieder auf der Erde war, fehlte vom 6-Jährigen jegliche Spur. Was war geschehen? Er soll sich während der ganzen Aktion auf dem Dachboden versteckt haben, um die Medien an der Nase herumzuführen. Die Familie initiierte die Aktion, um mit dem „Schicksal“ in die Nachrichten zu kommen und diese Posse zu vermarkten. In diversen Interviews flog dieser „Marketinggag“ nicht auf, da beide Elternteile als Schauspieler in kleineren Reality-Shows (unter anderem in der US-Version von Frauentausch) Erfahrung mit den Medien sammeln konnten und auch die restlichen Kinder der Familie waren in die Posse eingeweiht und agierten dementsprechend. Den Eltern droht jetzt ein Gerichtsverfahren wegen Irreführung der Behörden. Verdächtig wurde die Familie, nachdem sie anstatt zuerst die örtlichen Behörden und die Polizei, diverse TV-Nachrichtenstationen kontaktierte.

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Kommentare

Ein Kommentar zu “Makaberer Marketinggag: Junge in Ballon war gefaket”

  1. Sportschueler am Oktober 19th, 2009 13:30

    Ich hoffe die Eltern bekommen eine saftige Geldstrafe. Die Behörden haben wichtigeres zu tun als sich um solch eine Irreführung zu kümmern.

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