Wenn Werbung nach Hinten losgeht: Morddrohung aus dem Theater
„Bald haben Sie eine Verabredung mit Ben und Gus“, so der Text auf dem beigelegten Zettel, den diverse Journalisten von einem nordfranzösischen Provinztheater bekommen haben. Dieser Zettel lag einem kleinen schwarzen Pappsarg bei, der eigentlich als Einladung für das neue Theaterstück „Der stumme Diener“ von Harold Pinter angedacht war. Doch einige Journalisten, die diesen Pappsarg bekamen, verstanden diese interessante Werbung für das Theaterstück eher als Morddrohung. So wurde Anzeige bei der Polizei in Boulogne-sur-Mer erstattet. Philippe Habart, Leiter des Theater Déboulonné entschuldigte sich bei den Empfängern und klärte auf: „Es war eine originelle Werbung, die als solche nicht verstanden wurde. Wir sind keine Kriminellen, wir sind nicht gefährlich. Das sollte lustig sein.“ Die auf dem Zettel angesprochenen Ben und Gus sind im Stück „Der stumme Diener“ („The Dumb Waiter“) Handlanger und Auftragskiller einer anonymen Organisation.
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Kommentare
2 Kommentare zu “Wenn Werbung nach Hinten losgeht: Morddrohung aus dem Theater”
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Witzige Idee ! So spricht wenigstens jeder über das Stück und einige gehen sicherlich auch hin.
Na, den PR-Effekt haben sie jetzt spätestens durch die Anzeige.
Eigentlich schade, dass so geniale Werbung direkt als Morddrohung interpretiert wird…