Archiv der Kategorie: Werbung

Krakenorakel Paul wirbt für Pepsi

Nicht Andrés Iniesta, der im Finale in der 116. Minute Spanien zum Weltmeistertitel schoss, oder irgendein anderer Fußballspieler ist der große Held der Fußball-Weltmeisterschaft, sondern ein Krake! Aus dem Oberhausener Sealife stammt Tintenfisch-Orakel Paul, der zur WM weltweit zu Ruhm kam. Er sagt nicht nur die deutschen Siege bei der Weltmeisterschaft voraus, sondern (leider) auch die Halbfinalniederlage gegen den späteren Weltmeister Spanien. Auch den Sieger des Endspiels. Der Tintenfisch Paul war somit der gefeierte Star. Doch aus dem Tippgeschäft hat sich Paul zurückgezogen, wie das Sealife Oberhausen nach der WM verkündete. Durch seine Tipps zur WM hat sich das Krakenorakel auch gleich einen großen Werbevertrag gesichert. So ist auf den neuen, aktuellen Werbemotiven für Pepsi-Cola doch tatsächlich ein Krake zu sehen, der sich die Pepsi-Cola schnappt. Die Idee, die Popularität des Krakenorakels auch für Werbemotive auszunutzen, stammt von Impact BBDO.
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Verbot von Pamela Andersons sexy Vegetarierwerbung

Dass die ehemalige Baywatch-Badenixe Pamela Anderson sexy ist, ist unbestreitbar. Für Montreal ist sie allerdings sogar zu sexy. Auf einem Werbeplakat für die Tierschutzorganisation PETA zeigt Pamela viel nackte Haut und möchte als Vegetarierin darauf aufmerksam machen, dass Menschen und Tiere die gleichen Körperteile haben. Also wurde ihr Körper wie Fleischstücke aus dem Schlachthof markiert. So gibt es bei ihr Rippchen, Brust und Keule. So markiert, sollte die große Werbeanzeige auf dem Place Jacques-Cartier in Montreal, Kanada enthüllt werden, doch bevor es dazu kommen konnte, wurde die Anzeige von den kanadischen Behörden verboten. Die Anzeige konnte nicht freigegeben werden, ein genauer Grund wurde nicht genannt. Ebenfalls ließ die Montreal Film and TV Commission verlauten, dass das Plakat nicht so kontrovers sei, dass es gegen geltende Prinzipien verstoße.
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Guerilla-Aktion bringt Dinosaurier und Mammuts in Supermärkte

Guerilla-Aktion von Bosch: Wer in den letzten Tagen in der Kühltheke seines Supermarktes neben Schnitzel, Frankfurter Würstchen und Filetsteaks auch Säbelzahntiger-Filet, Dinosaurier-Haxe oder Steak vom Mammut gefunden hat, der ist über die aktuelle Guerilla-Werbeaktion von Bosch gestoßen. Die beauftragte Werbeagentur DDB aus Berlin legte in insgesamt 24 Supermärkten an 6 Tagen die ungewöhnlichen Grillspezialitäten aus der Urzeit aus. Auf den prähistorischen Steaks und Keulen, war ein QR-Code angebracht, mit denen man sich weitere Informationen zu Bosch holen kann. Auch in Werbebeilagen wurden die Dino-, Mammut- und Säbelzahntiger-Steaks und -Keulen beworben. Mit der Guerilla-/Ambient-Aktion bewirbt Bosch ihre neue Kühlschrankkollektion. Die VitaFresh-Technologie der Bosch-Kühlschränke soll Lebensmittel länger frisch halten, als normal.
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Sixt mit diskriminierender Anzeige

Viele Fans haben vor einer Woche noch gebangt, dass die Deutsche Nationalmannschaft nach der Niederlage gegen das Serbische Team nicht über die Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Südafrika hinauskommen wird. Millionen Deutsche haben gezittert, doch mit einem Sieg gegen die Nationalmannschaft von Ghana, ist man dann doch in das Achtelfinale gegen die Engländer ein gezogen! Allerdings hätte man gar nicht so sehr zittern müssen, hätte man auf die Autovermieter von Sixt gehört. Sixt ist ja bekannt dafür, dass man aktuelle Ereignisse für die eigene Promotion nutzt (zum Beispiel die Aschewolke über Europa oder auch der Internetbanner, der Ursula von der Leyen thematisierte). Das entscheidende Spiel Deutschland gegen Ghana hat man erneut für sich genutzt. In der FAZ vor dem Spiel warb man mit einer großen Anzeige, auf der Sixt orakelte, dass es für Ghana eng werden könnte und spielte mit typischen (dummen) Vorurteilen.
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Uli Hoeneß wirbt viral für seine Würstchen

Neben seinem Job als Präsident des FC Bayern München ist Uli Hoeneß als Besitzer der Wurstfabrik HoWe Wurstwaren KG beschäftigt. Die Wurstfabrik hat kontinuierlich seinen Ruf für leckere Nürnberger Würstchen gefestigt. In der Sommerpause der Bundesliga scheint Hoeneß noch etwas Zeit zu haben, denn nun wirbt Uli Hoeneß viral für seine Würstchen. So bloggt Hoeneß auf seinem eigenen Würstchen-Blog ulis-nuernburger.de und auf YouTube sieht man Hoeneß als Undercover-Agenten für seine Wurstfabrik. In den Spots versucht er, diverse Partner zu gewinnen, die seine Würstchen verkaufen. So versucht er verkleidet seine Nürnberger Rostbratwürste auch in Fischläden oder im Sushi-Laden abzuverkaufen. Leider mit wenig Erfolg.
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Forbes-Liste für Arme

Alex Tew hat es vorgemacht, mit seiner simplen Idee wurde er in kürzester Zeit zum Millionär. Seine Idee: er verkaufte 2005 Pixel auf einer Website für je 1 Dollar. Somit konnte man mit nur einem Dollar eine Werbefläche kaufen. Im Jahr 2006 war die Fläche von 1000×1000 Pixeln völlig ausgebucht, die letzten Pixel wurden für 38.100 Dollar via eBay verkauft. Alex Tew war Millionär, eine Internet-Erfolgsgeschichte, die viele andere gerne Nachahmen möchten. Auch die „Ich trage ihr Shirt“-Idee ist mittlerweile ausgelutscht. Die neueste Idee stammt von Matthias Kamann. Er hatte die Idee zur „Forbes-Liste für Arme“, dem RichRank.
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Base wirbt mit Horst Köhler

Es scheint im Trend zu liegen, topaktuelle Ereignisse sofort für die eigenen Bedürfnisse zu nutzen und mit ihnen zu werben. Die Autovermietung SIXT und auch Aspirin haben es vorgemacht. Nun reagierte auch Mobilfunkbetreiber Base auf aktuelle Ereignisse. Den Rücktritt von Horst Köhler, Bundespräsident a.D., verarbeitete man sogleich in die derzeitigen Internetbanner, wie sie zum Beispiel bei mySpace zu sehen sind. „Günstige Flats für alle!“, heißt es da in den Bannern. Zuvor sieht man das Konterfei von Horst Köhler, neben ihm in großen Lettern wird darauf angesprochen, dass er ohne den Posten des Bundespräsidenten nichts mehr zu sagen habe: „Job weg? Nix mehr zu sagen? Dann wechsel einfach Deine Flats“.
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